Der Zonta Club Leipzig Elster wurde im Jahr 2000 gechartert, als zweiter Zonta Club der Stadt. Der Name ‚Leipzig Elster‘ leitet sich vom größten der vielen Flüsse ab, die durch Leipzig fließen – die Weiße Elster. Unser Club vereint Frauen unterschiedlichster Berufe wie Richterin, Sozialpädagogin, Grafikerin, Trauerbegleiterin, Architektin, Betriebswirtin, Weinhändlerin, Biologin, Paläontologin, Musikerin, Geschäftsführerin, Ärztin, Consultant und Rechtsanwältin. Unsere Vielfalt ist unser Charme und macht uns stark.
Zonta ist nicht nur ehrenamtliches Engagement, sondern auch Inspiration, Freundschaft und Geselligkeit. Wir treffen uns einmal im Monat zum gemeinsamen Essen, zum persönlichen Austausch und zum Planen unserer Aktionen. Gerne laden wir uns interessante Menschen ein für einen Vortrag, über den wir dann engagiert diskutieren.
Mit anderen Clubs vernetzen wir uns national und international, ganz im Sinne des Zonta-Mottos: Von Frauen für Frauen.
Interessentinnen sind immer willkommen!
Wir freuen uns, auch die Arbeit des Vereins Leben mit Handycaps e.V. bereits seit 25 Jahren zu begleiten.
Daneben liegt uns die Sichtbarkeit von verdienten Frauen am Herzen. Viele Leipziger Straßen, die nach Frauen benannt wurden, erhielten von uns einen biografischen Zusatz zum Straßenschild. Unsere Plakataktion in den Straßenbahnen der Stadt machte auf bedeutende Leipziger Frauen aufmerksam.
Unsere Förderprojekte sind vor allem vielfältig. So fördern wir den besseren Zugang von Mädchen zu den MINT-Fächern und auch den Musikinstrumentenunterricht für Mädchen aus finanziell benachteiligten Familien.
Wir unterstützen eine Wohngruppe für minderjährige Mütter und förderten die Leipziger Frauenschutzhäuser in den letzten 20 Jahren mit über 163.000 €.
Orange Day in Leipzig
Der 25. November: Internationaler Tag zur Beseitung von Gewalt gegen Frauen
Auch für unseren Club ist dies ein wichtiger Tag. Seit 2020 machen wir rund um den 25.11. darauf aufmerksam, dass Gewalt gegen Frauen gestoppt werden muss. Wir freuen uns, die von UN Women ins Leben gerufene Kampagne „Orange The World“ erfolgreich in die Stadt Leipzig getragen zu haben, organisieren regelmäßig eigene lokale Aktionen und informieren auf social media.
Alle 2-3 Tage stirbt in Deutschland eine Frau durch Gewalt im familiären Umfeld. Jede dritte Frau in Deutschland ist mindestens einmal in ihrem Leben von Gewalt betroffen. Diese Gewalt ist vielfältig: häusliche Gewalt, sexualisierte Gewalt, psychische Gewalt, Stalking, Zwangsprostitution, Kinderehen, Cyber-Mobbing, Genitalverstümmelung, Gewalt gegen Frauen in bewaffneten Konflikten … Zonta sagt STOPP! Keine Gewalt gegen Frauen!
Was heißt denn eigentlich Zonta?
Woher kommt Zonta?
Der erste Zonta Club wurde von der Journalistin Marian de Forest am 8. November 1919 in Buffalo, New York, gegründet. Die Mitglieder gehörten der ersten Generation von Frauen an, für die ein Universitätsabschluss möglich war und die nicht nur wählen durften, sondern auch selbst politisch aktiv werden konnten. Ihr gemeinsames Ziel war die Gleichberechtigung und die Verbesserung der Lebenssituation für Frauen.
Über einhundert Jahre später arbeiten mehr als 27.000 Zontians in 63 Ländern ehrenamtlich für diese Idee der Gründerinnengeneration. Häusliche und strukturelle Gewalt gegen Frauen, Zwangsprostitution und Kinderehe sind nur einige der Themen, die wir Zontians auch heute noch, mehr als ein Jahrhundert nach der Gründung, mit Energie und Engagement anpacken müssen. Auch das Recht auf Bildung für Mädchen weltweit, gleiche Gehälter und gleiche Karrierechancen sind wichtige frauenpolitische Interessen, für die wir einstehen.
Was also ist Zonta heute?
ist ein weltweiter Zusammenschluss berufstätiger Frauen in verantwortungsvollen Positionen, die sich dafür einsetzen, die Lebenssituation von Frauen im rechtlichen, politischen, wirtschaftlichen und beruflichen Bereich zu verbessern. Zonta International ist weltanschaulich neutral, überparteilich und überkonfessionell. Die Pflege von Freundschaft und gegenseitige Hilfe sind ein wesentliche Elemente unseres Zusammenseins, und dafür steht das Motto „Zonta ist Begegnung – weltweit“.
Der erste deutsche Club wurde 1931 in Hamburg gegründet. Allein in Deutschland gibt es derzeit 136 Clubs mit über 4000 Mitgliedern, die sich auf vielen Ebenen vernetzen. Die Clubs einer Region sind in einer „Area“ zusammengefasst. Mehrere Areas bilden einen länderübergreifenden „District“. Weltweit gibt es 32 Districts.
Die Mitglieder jedes Clubs wählen ihre eigenen lokalen Service-Projekte, um Frauen und Mädchen vor Ort zu unterstützen. Darüber hinaus betreut die 1994 gegründete „Union deutscher Zonta Clubs“ aber auch gemeinsame Aktionen auf nationaler Ebene.
Das gemeinsame Ziel unserer jungen wie erfahrenen Zontians: Die Stellung der Frau zu verbessern – unter anderem in rechtlicher, wirtschaftlicher und gesundheitlicher Hinsicht – und Seite an Seite einzustehen für ein Leben in Gleichberechtigung und ohne Gewalt an Frauen und Mädchen. Machen Sie mit!
Antje Buch, Präsidentin der Union deutscher Zonta Clubs | 2024-2026



Der Zonta Club Leipzig Elster – das sind wir: Engagierte und interessierte Frauen, die sich ehrenamtlich dafür einsetzen, die Situation von Frauen und Mädchen zu verbessern.




Was wie der Buchstabe „Z“ aussieht, ist eigentlich das Sioux-Symbol für „Lichtstrahl“, „Sonnenschein“ oder „Lichtblitz“ – und damit für „Inspiration“. Die gesamte Zonta-Bewegung ist eine Inspiration, welche der „Strahlkraft“ jedes einzelnen Zontians entspringt. Sie ist die Basis unserer Arbeit und deshalb steht dieses Symbol im Zentrum des Emblems.
Dieses Sioux-Symbol bedeutet „sich für ein Ziel zusammenschließen“ – in einem Wort: „Loyalität“. Mit Loyalität schließen sich die einzelnen Mitglieder zu Clubs, Clubs zu Distrikten und Distrikte zu Zonta International zusammen. So umgibt „Loyalität“ im Emblem die „Inspiration“.
Dies ist das Symbol der Sioux für „Schutz“. Viele von Zonta geförderte Projekte bieten eine Zuflucht für Menschen in Not. Dieses Symbol ist daher von großer Bedeutung und verkörpert die Ziele und Bestrebungen von Zonta.
Die Symbolik des Quadrats ist wahrscheinlich sogar älter als die der Sioux-Symbole und wird mit „Ehrlichkeit“ und „Vertrauen“ übersetzt.



