Frauen- & Kinderschutzhaus

in Leipzig

Seit dem Jahr 2006 unterstützt unser Verein die Ziele des Frauen und Kinderschutzhauses Leipzig. Hier finden Frauen in Not rund um die Uhr Zuflucht, Hilfe, Unterstützung und Beratung. Am 2. Juni 2016 fand eine Vernissage als Auftakt zum 20jährigen Jubiläum des Frauen- und Kinderschutzhauses Leipzig statt, die wir mit einer Spende gerne unterstützten. Im Jahr 2018 wird dank unserer Geldzuwendung ein Raum hergerichtet, der ausschließlich für das kunsttherapeutische Angebot des Hauses vorbehalten sein soll.

Das nebenstehende Bild stellt den Weg dar, den die betroffenen Frauen mit ihren Kinder gehen, wenn sie aus einer Notsituation heraus im Frauen- und Kinderschutzhaus einziehen. „Auf diesem Weg erlernen die Frauen, wie sie ihre innere Ruhe und Ausgeglichenheit wieder finden. Die gewählte Farbe GRÜN gibt Anlass zur Interpretation, dass dieser Aufenthalt im Allgemeinen mit großer Hoffnung verbunden ist“. berichtet die Leiterin des Frauen- und Kinderschutzhauses.

Träger des Frauen- und Kinderschutzhauses ist der Förderverein sozialer Projekte e.V.

www.frauenhaus-le.de

1. Autonomes Frauenhaus

Frauen haben ein Recht auf ein Leben ohne Gewalt.
Die Ziele von Frauen für Frauen e.V. Leipzig sind die Aufdeckung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen. Das 1. Autonome Frauenhaus in der Trägerschaft des Frauen für Frauen e.V. bietet Schutz, Unterkunft und Beratung für Frauen und ihre Kinder, die von häuslicher Gewalt betroffen oder bedroht sind. Seit 2002 unterstützt der Zonta Leipzig Elster e.V. Projekte des Frauenhauses finanziell, zumal die öffentliche Finanzierung nicht ausreichend ist.

www.fff-leipzig.de

Leipziger Volkszeitung vom 12.04.2005
Leipziger Volkszeitung vom 07.03.2009

Leipziger Volkszeitung vom 26.08.2011

TSA

Technology Student Association

Das Anliegen des Zonta Leipzig Elster e.V. ist es, Mädchen bzw. junge Frauen zu motivieren auch in technischen Bereichen Kenntnisse und Fähigkeiten zu erwerben, um später in diesen Berufen Karriere zu machen.
Eine Möglichkeit Führungsqualitäten, Computerkompetenzen und Teamfähigkeit zu erlernen und auszubauen ist die Teilnahme an der jährlich stattfindenden Nationalkonferenz von TSA in den Vereinigten Staaten. TSA (Technology Student Association) ist eine US-amerikanische Studentenorganisation.
Wir freuen uns sehr darüber, dass vom Wilhelm-Ostwald-Gymnasium im Leipziger Stadtteil Lößnig, ein Chapter des amerikanischen TSA, auch Schülerinnen an dieser Konferenz erfolgreich teilnehmen und ihr Können im mathematisch-naturwissenschaftlichen und technologischen Gebiet unter Beweis stellen. Aus diesem Grund fördern wir seit 2007 das Projekt TSA jährlich mit einerm vierstelligen Betrag.

Leben mit Handycaps e.V.

Im Jahre 2000 wurde in den Räumen der Selbständigen Abt. Sozialmedizin der Universität Leipzig der Verein „Leben mit Handicaps – Verein psychosozialen Arbeit mit chronisch kranken und behinderten Menschen e.V.“ gegründet. Der Verein arbeitet unabhängig von der Universität Leipzig und ist seit dem Jahr 2012 auch Kompetenzzentrum für behinderte und chronisch kranke Eltern in ganz Sachsen. Der Zonta Leipzig Elster e.V. förderte zum Beispiel im Jahr 2015 den Bildungsurlaub für Eltern mit Behinderungen und deren Kindern. Die Reise ging ins Zisterzienserinnenkloster St. Marienthal in der sächsischen Oberlausitz.
In den Vorjahren förderte unser Verein das Projekt „Leichte Sprache“. Kommunikative Barrieren treten für Menschen mit Lernschwierigkeiten überall im alltäglichen Leben auf. Daher wurde mit Hilfe von betroffenen Menschen Informationsmaterialen zu verschiedenen Themen erarbeitet.

www.leben-mit-handicaps.de

VDI GaraGe gGmbH

Die VDI GaraGe ist ein besonderer Ort, an dem Kinder und Jugendliche gemeinsam Grundlagen von Technik und Wirtschaft erfahren und erleben. Mit Hilfe unserer Förderung kann ein einzigartiges neues Technikweltenkonzept „Kommunikations- und Informationstechnik“ für Mädchen und junge Frauen umgesetzt werden.
In den vergangenen Jahren konnte mit unserer finanziellen Unterstützung je ein Projekt zur Berufsorientierung speziell für Mädchen umgesetzt werden.

Quelle: https//vdi-garage.de

VKKJ

Verbund kommunaler Kinder- und Jugendhilfe

Der Verbund Kommunaler Kinder- und Jugendhilfe ist ein Eigenbetrieb der Stadt Leipzig.
Er besteht aus stationären und teilstationären Kinder- und Jugendeinrichtungen, ambulanten Angeboten im Bereich Hilfen zur Erziehung sowie die pädagogische Betreuung in Internaten/Wohnheimen, dem Tagespflegestellenmanagement sowie dem Kinder- und Jugendnotdienst der Stadt Leipzig.
Unser Verein unterstützt eine Wohngruppe für minderjährige Eltern, die Hilfe brauchen, den Alltag mit einem Baby zu stemmen. So finanzierten wir zum Beispiel ein Theaterprojekt oder musiktherapeutische Begleitung. Hier ist ein Erfahrungsbericht von Elisa zum Theaterprojekt nachzulesen. Im Jahr 2024 wurde durch unsere Förderung eine Musiktherapie ermöglicht.

Gedenktafel für Ethel Smyth

Spendenaktion

Am 28.7.2022 wurde die Gedenktafel für Ethel Smyth in der Salomonstraße 19 in Leipzig feierlich enthüllt. Nach einer einführenden Rede enthüllte Kulturbürgermeisterin Dr. Skadi Jennicke gemeinsam mit der Dirigentin Eva Meitner und der Präsidentin des Zonta Club Leipzig Elster, Silvia Tolkmitt, die von der Leipziger Grafikerin Ina Henkel-Graneist gestaltete Gedenktafel. Frau Meitner hielt eine kurzweilige Laudatio, an der Ethel Smyth sicher ihre Freude gehabt hätte. Musikalisch untermalt wurde das Event von Frau Brunhild Fischer, die mehrere kurze Werke aus Ethel Smyths Feder auf der Querflöte darbot.

Damit ist das Ziel unseres Projektes erreicht, das Gedenken an die Komponistin, Schriftstellerin und Frauenrechtlerin Ethel Smyth hier in Leipzig zu unterstützen – der Stadt, in der sie ihre Karriere begann und der sie zeitlebens zugetan war. Wir hoffen, dass die neue optische Sichtbarkeit von Ethel Symth mit dazu beiträgt, dass ihre Werke auch in den Leipziger Musikhäusern häufiger auf den Spielplan kommen.

Wir danken allen Spenderinnen und Spendern, die dies ermöglicht haben. Wir danken auch der Stadt Leipzig für die erfolgreiche Zusammenarbeit und Frau Eva Meitner, deren Vortrag in unserem Club im Frühling 2021 den Anstoß gab für diese Initiative.

Mehr zu diesem Projekt gibt es hier.

Musikinstrumentenunterricht

Die Förderung von Musikschülerinnen war für uns immer eine Herzensangelegenheit. In enger Zusammenarbeit mit der Musikschule Leipzig „Johann-Sebastian-Bach“ und anderen Musikschulen im Leipziger Land unterstützen wir begabte Mädchen mit der Übernahme der Kosten für die Ausbildung sowie das Musikinstrument. Einige der geförderten Mädchen waren Elena Mumber (2006-2008), Friederike Herfurth (2006-2007), Aisel Ess (2007), Klara Kirschner (2012-2016), Magdalena Schörnig (2007-2016), Alica Wirth (2009), Amani El-Meklef (2010) und So-Young Choi (2005).

Elternhilfe krebskranker Kinder e.V.

Unterstützung eines Mütterprojektes der Elternhilfe für krebskranke Kinder Leipzig e.V.

Im Rahmen der Mütterprojekte treffen sich betroffene Mütter nach bzw. während der Therapie ihres an Krebs erkrankten Kindes, um bei gemeinsamen Aktivitäten in Austausch zu kommen. Den Frauen fällt es oft schwer, sich eine Auszeit zu gönnen, sich in den Mittelpunkt zu stellen und etwas Gutes für sich zu tun.
In den Jahren 2016 bis 2022 unterstützet der Zonta Club Leipzig Elster die Elternhilfe dabei, die Mütter zu stärken, damit sie sich wieder kraftvoll der Pflege des erkrankten Kindes widmen und für die Familie da sein können. Die Themen in diesem Mütterprojekt gehen von Kreativangeboten, über kleine sportliche Herausforderungen bis hin zu Wellnessangeboten.

www.elternhilfe-leipzig.de

DOK Leipzig ist international eines der führenden Festivals für künstlerischen Dokumentar- und Animationsfilm und das älteste Dokumentarfilmfestival der Welt. Zudem präsentiert das Festival die neusten Entwicklungen im interaktiven Storytelling. DOK Leipzig zieht jährlich im Oktober mehr als 42.000 Zuschauerinnen und Zuschauer an und zeigt bis zu 250 Filme aus der ganzen Welt. Unser Zonta Club Leipzig Elster vergab im Rahmen von DOK Industry von 2017 bis 2020 je einen Preis in Höhe von 1.000 Euro an eine talentierte Filmemacherin oder Produzentin. Die gestiftete Summe diente der Kostenübernahme von Reise und Unterkunft, mit deren Hilfe einer weiblichen Filmschaffenden die Teilnahme am DOK Co-Pro Market ermöglicht wurde.
https://www.dok-leipzig.de/presse/1604232000-142020

Preisträgerinnen von 2017 bis 2020

2017

Sinae Ha aus Südkorea erhält den Zonta Leipzig Elster DOK-Filmpreis 2017 für Ihr Projekt „The Primate Citizen“ siehe:
https://www.scientificamerican.com/article/argentina-grants-an-orangutan-human-like-rights/

„Ich freue mich sehr über die Zusammenarbeit mit Zonta, denn wir teilen die Ansicht, dass jede Frau die Möglichkeit haben sollte, ihr volles Potenzial auszuschöpfen – unabhängig von ethnischer Zugehörigkeit, sozialer Herkunft oder Wohnort“, so die Leiterin von DOK Industry Brigid O’Shea. „Diese Fördermöglichkeiten sind essentiell für die Filmbranche, denn sie eröffnen auch den Frauen die Teilnahme an unseren Netzwerkmöglichkeiten, die in Regionen leben, in denen es kaum oder gar keine Mittel für Reisekostenförderung gibt. Wir hoffen auf eine langjährige Zusammenarbeit mit Zonta und wollen in den nächsten Jahren eine vielfältige Reihe an Frauen im Filmgeschäft unterstützen.“

2018

Am 31.10.2018 hat der Zonta Club Leipzig Elster den „DOK-Film female Talent Development Prize“ verliehen, der zum zweiten mal mit 1.000 Euro ausgestattet ist. Diesmal war es eine besondere Ehre für uns, den Preis im Beisein unserer Zonta-International District-Govenor Régine Deguelle zu überreichen, die dem Publikum die Idee des weltweiten Zonta-Netzwerks näher brachte.
Der Zonta-DOK-Filmpreis 2028 ging an die Produzentin Josef Dielle Gacutan von den Philippinen. Sie plant zusammen mit ihrem Regisseur Max Canlas einen Film über eine Community homosexueller Insassen in einem philippinischen Gefängnis. Während der Inhaftierung entwickeln die Mitglieder der Community ein Gefühl der Freiheit. Wie Josef sagt: „Freiheit ist nicht immer physisch; Freiheit findet auch im Kopf statt. “
Wir hoffen also, dass Josef und Max mit unserer Unterstützung gute und hilfreiche Kontakte auf dem DOK Co-Pro-Market knüpfen konnten.
Die Zontians wünschen ihnen jedenfalls viel Erfolg bei der Umsetzung ihres Films – und sind gespannt auf „Miss Universe in Jail“.

2019

Der Zonta Club Leipzig Elster Female Talent Development Prize wurde an die südafrikanische Regisseurin Godisamang Khunou vergeben, die dadurch mit ihrem Projekt „Black Women And Sex“ am DOK Co-Pro Market teilnehmen konnte.

2020

In diesem Jahr der Pandemie ging der Zonta Club Leipzig Elster Female Talent Development Prize dotiert mit  1.000 Euro an „The Daughter of the Volcano“ von Jenifer de la Rosa (Spanien, Kolumbien).

Bibliothek Albertina Foto: privat
Wandbild „Perspektive“ Lesesaal der Bibliothek Albertina, Leipzig Foto: privat

LIA – Perspektive

2010 hat die ukrainische Künstlerin Lada Nakonechna  dank der Unterstützung u.a. von LIA und dem Zonta Leipzig Elster e.V. das Wandbild „PERSPEKTIVE“ im Lesesaal der Leipziger Bibliotheca Albertina gezeichnet.

LIA – Leipzig International Art Programme – ist ein gemeinnütziges Atelierprogramm. Es fördert internationale Künstler, indem es ihnen großzügige Ateliers, Ausstellungsmöglichkeiten im In- und Ausland und kulturelle Betreuung bietet. Das Programm vernetzt junge Künstler mit der lokalen und internationalen Künstlerschaft der Spinnerei.

Den Lebenslauf der Künstlerin und ihre gestalterischen Ansätze können Sie hier nachlesen.

Eingang zum Lesesaal mit Hinweis zum Wandbild „Perspektive“ Foto: privat

Gedenkinschrift Auguste Schmidt

2003 beteiligte sich der Zonta Leipzig Elster e.V. am Projekt der Louise-Otto-Peters-Gesellschaft. Zum Gedenken an Auguste Schmidt wurde eine Gedenkinschrift an ihrem Wohnhaus angebracht.
Leipziger Volkszeitung 04.08.2003
Friederike Wilhelmine Auguste Schmidt wurde 1833 in Breslau geboren und kam als Lehrerin für Literatur und Geschichte 1861 nach Leipzig. Auguste Schmidt war eine enge Vertraute und Mitstreiterin von Louise Otto-Peters. Gemeinsam mit weiteren engagierten Frauen gründeten sie am 8. März 1865 einen Frauenbildungsverein. Dieser Verein war der erste Frauenverein, der nicht der Wohltätigkeit diente, sondern den Frauen Hilfe zur Selbsthilfe vermitteln wollte. Ihr erklärtes Ziel war, der Zugang der Frauen zu schulischen, beruflichen und universitären Bildung und damit zur eigenständigen Erwerbsarbeit.
Anlässlich des 170. Geburtstags von Auguste Schmidt wurde diese Gedenkinschrift am Haus Lortzingstraße 5, 04109 Leipzig angebracht „Hier wohnte 1863/64 Auguste Schmidt (1833-1902), die in Leipzig 40 Jahre lang als Pädagogin, Publizistin und Frauenrechtlerin wirkte.“
Quelle: www.leipzig.de

Foto: Public Domain (Lumos3 via Wikimedia Commons)

Challenge

Oder wie du nicht zu Heidi Klum wirst

Im Jahr 2014 unterstützte der Zonta Leipzig Elster e.V. den Workshop „Challenge, oder wie du nicht zu Heidi Klum wirst“ des Kunstvereins der Halle 14 auf dem Gelände der Leipziger Baumwollspinnerei. Ethische Werte zu wahren, ist ein wesentliches Ziel von ZONTA. ,,Ein gesundes Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein zu erlernen, seine eigenen Stärken erkennen, auch wenn man nicht in das durch Heidi Klum kommunizierte Idealbild einer Frau passt.“ war Ziel dieses Projektes.

PM_HALLE14_Präsentation_Challenge_ab_17-12-2014

Engagierte Frauen in Leipzigs Straßen

Der Zonta Club Leipzig Elster sponserte 10 Erläuterungstafeln für Straßenschilder. Anlässlich seines 10-jährigen Jubiläums beschenkte unser Verein die Leipzigerinnen und Leipziger, ihre Gäste sowie sich selbst mit 10 Erläuterungstafeln für ausgewählte Straßenschilder in Connewitz, Reudnitz-Thonberg, Heiterblick, Marienbrunn und weiteren Stadtteilen. Allen ausgewählten Straßenschildern ist gemein, dass es sich um „weibliche Straßennamen“ handelt.

Übersicht der zehn Straßennahmen mit Erläuterungstafeln

Presse:
Leipziger Volkszeitung vom 03.06.2010

Leipziger Volkszeitung vom 04.03.2011

Leipziger Volkszeitung vom 09.03.2011

Leipziger Internetzeitung vom 19.03.2011

Erinnerung an berühmte Frauen

Plakataktion

Mit insgesamt 700 Plakaten, platziert für 14 Tage in den Leipziger Straßenbahnen, rückten im Jahr 2010 drei engagierte Leipzigerinnen in den Fokus der Neuzeit. Erinnert wurde an Christina Mariana von Ziegler, die Tochter von Bürgermeister Romanus, die ab 1723 im Romanushaus einen der ersten literarisch-musikalischen Salon in Deutschland einführte, erstes weibliches Mitglied der Deutschen Gesellschaft war und als erste Frau von einer UNI zur „poeta laureata“ gekrönt wurde.
Die zweite Frau, die im Mittelpunkt der Plakataktion stand, war Hedwig von Holstein. Mit ihrem Gatten gründete sie den Leipziger Bachverein und mit ihrer Stiftertätigkeit beförderte sie Leipzigs Musikleben. Durch ihre Wohnstiftung erhielten Arbeiterfamilien und Alleinstehende ein Dach über dem Kopf. Die Wohnanlage in der Riebeckstraße hat bis heute Bestand. Das dritte Plakatmotiv erinnerte an die Schriftstellerin und Begründerin der deutschen Frauenbewegung. Louise Otto-Peters.

Traffix plus LVB Kundenmagazin Ausgabe 2_2010

Leipziger Volkszeitung vom 03.06.2010

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OHANA

Gedichte am Fluss der Elster

DAs Projekt OHANA beschäftigte sich auf literarische Weise mit dem Fluss als Transportmittel. Vom 14. April bis 31. Oktober 2013 konnte man OHANA „in Fluss“ bringen, indem poetischen Texte am Ufer der Elster gelesen wurden. Die Texte stammten von fünfzehn Poetinnen aus ganz Deutschland, darunter auch die Leipziger Autorinnen Ruth Habermehl, Rusalka Reh, Ulrike Almut Sandig, Kerstin Preiwuss und Anna Kaleri.
In einer blauen Pagode am Richard-Wagner-Hain wurden die transparenten Kugeln mit Texten zu Natur und Flusslandschaft aufbewahrt und nach Einwurf einer 2 Euro Münze herausgegeben. Dieses Projekt wurde im Rahmen des Leipziger Gartenprogramms 2013 realisiert und maßgeblich vom Zonta Leipzig Elster e.V. finanziert.

Leipziger Volkszeitung vom 3.4.2013

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Einweihung der blauen Pagode am Elsterflutbecken 14.4.2013 von li. nach re. Ruth Habermehl, Michael Berninger, Dr. Steffi Junhold, Silvia Tolkmitt Foto: privat

Henriette Goldschmidt

Restaurierung der Grabplatte

Anläßlich des 194. Geburtstages von Henriette Goldschmidt wurden 2014 Förderer der Restaurierung der Grabplatte auf dem Alten Israelischen Friedhof in der Berliner Straße 123, Leipzig gesucht. Dieser Bitte kam unser Verein gern nach, denn das Gedenken an berühmte Frauen der Geschichte ist eines der Zontaziele. Am 30. Juni 2015 soll die neue Grabplatte anläßlich der Jüdischen Woche aufgestellt werden.

Leipziger Volkszeitung 15.04.2015

wege e.V.

In den Jahren 2009 und 2011 hat der Verein „wege e.V.“ finanzielle Unterstützung durch den Zonta Leipzig Elster e.V. erhalten. Der wege e.V. entstand 1995 aus einer Angehörigeninitiative der Sozialpsychiatrie in Leipzig. Seitdem hat der Verein mit Unterstützung von Privatpersonen, Institutionen und der öffentlichen Hand zahlreiche Angebote und Projekte aufgebaut. „Wir beraten und begleiten Angehörige und von psychischer Krankheit Betroffene. Die Würde und umfassende Teilhabe psychisch erkrankter Menschen im Alltagsleben unserer Stadt sind uns wichtig. Wir vertreten die Interessen von Angehörigen in allen Bereichen der psychiatrischen Versorgungsstrukturen.“ Im Jahr 2014 wurde das Familienhaus WEGE in der Lützner Straße 15, Leipzig eröffnet.
Quelle: www.wege-ev.de

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Frauenzentrum Regenbogen e.V.

Döbeln

Das Jahrhunderthochwasser im Jahr  2002 hat auch das Frauenzentrum Regenbogen in Döbeln getroffen. Das seit November 1994 arbeitende Frauenzentrum hatte sich zu einer Stätte der Begegnung für Frauen und Mädchen aller Altersgruppen, aller sozialen Gruppen und verschiedener Nationalitäten entwickelt. Monatlich führten sie ca. 75 Veranstaltungen durch. 10.000 Frauen, Mädchen und Kinder besuchten die Veranstaltungen pro Jahr.
Zonta Clubs in ganz Deutschland haben gemeinsam Spenden von 34.000 Euro für den Wiederaufbau des Frauenzentrums  gesammelt.

Das Frauenzentrum löste sich im Jahr 2017 auf.

Döbelner Anzeiger 16.01.2002